Konzeption zu LEON BATTISTA ALBERTI

                              Zehn Bücher über die Baukunst


der jeweiligen Bestimmung richtet und gestalterisch angemessen reagiert.

Es geht vorrangig um typologisches Denken unter Verwendung historischer Referenzen(römischer Architektur), die konsequent als Leitidee die Gesamterscheinung eines Hauses oder Blocks prägen und somit den Raum aktiv formen und eine ästhetische Atmosphäre ergeben(Bsp.:Atrium, Loggia, Block). Es geht um klare, geordnete, komprimierte(verdichtete) Positionierung von Masse im Raum, die so gestaltet wird, dass sie untereinander in Beziehung steht und durch die Verwendung des menschlichen Maßstabs für eine Lesbarkeit der Gebäudedimension sorgt. Im Ergebnis steht eine

„edel“ proportionierte Anordnung und Sortierung unterschiedlichster Gestaltungselemente.

Allen Baugliedern kommt eine aktive Rolle in der Gestaltung zu, die erst in Ihrer Gesamtheit eine Einheit und übergreifend eine Stadt ergibt(Bsp.:Hof mit Peristyl, Portikus, Säulengang).

Der Block in der Stadt stellt eine besondere Lage dar. Er ist eingekesselt, steht stets für sich und bildet eine Stadt in der Stadt.Alberti propagiert die Form- und Figurfestlegung unter Verwendung des richtigen Maßes.

Die Inszenierung des Landhauses mit all seinen Annehmlichkeiten(Dachgärten, Gärten usw.) in der Stadt ist noch heute ein aktuelles Thema.



Alberti unterscheidet in der räumlichen Gestaltung zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten Räumen. Dies impliziert eine übergreifende Einteilung des Baukörpers in  drei Raumkategorien. Jeder Teilaspekt verlangt nach eigener Thematik. Sie sollte einer Situation in besonderer Form gerecht werden und sie erlebbar machen. Die Gebäudefunktion soll erkennbar sein und hierarchisch umgesetzt werden.

Die besondere Bedeutung des öffentlichen Raums wird durch entsprechenden „Schmuck“ der Fassade verdeutlicht. Die Säule als durchbrochene Wand bildet unter Verwendung von großen, seltenen oder wertvollen Steinen den „hervorragendsten“ Schmuck. Der Zugang muß sich als solcher einladend zu erkennen geben. Er kann Distanz zum öffentlichen Straßenraum schaffen oder ihn formen und Teil des Erlebnis Straße werden. Er bildet gleichzeitig den Übergang zum privaten Bereich(Bsp.: Treppen in Stadthäuser, Säulenhallen).

Sie dienen der Allgemeinheit und ordnen sich Ihr mittels repräsentativer Darstellung unter.

Der private Raum ordnet sich wiederum den vorgenannten Räumen gestalterisch  unter.

Der Begriff der „Schönheit“ als Gesetzmäßigkeit ist für Alberti von zentraler Bedeutung. Für Ihn wird dieses höchste Gut der Gestaltung, durch ein gelungenes Zusammenspiel von Teilen, die ein Ganzes ergeben erreicht.

Nach Alberti stellen die Straße- der Platz- und das Gebäude den Hauptschmuck einer Stadt dar, dessen Form und Ort sich nach

LAGEPLAN

ANSICHT

SCHNITT A-A

AXONOMETRIE

PERSPEKTIVE


THEORIE:          STADT-STRASSE-HAUS


THEMA:             STADTVILLA


BAUZEIT:           2009